Twer soll zum Zentrum russischer Zulieferindustrie werden
Gouverneur Zelenin schließt Kooperationvereinbarung mit Steinbeis
16.01.2009: Der Vorstandsvorsitzende der Steinbeis-Stiftung, Prof. Dr. Heinz Trasch, und STZ-Leiter Jürgen Raizner werden vom Gouverneur des russischen Oblasts Twer empfangen. Die Region Twer präsentiert sich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Der russische Agrarminister unterstützt die Präsentation persönlich. Auch Ministerpräsident Putin besucht den Messestand von Twer - gleich im Anschluss an die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.
Ziele: mit Hilfe von Steinbeis und hier insbesondere des Steinbeis-Transferzentrums Ost-West-Kooperationen sollen deutsche Firmen leichteren Zugang zum russischen Markt bekommen. Ein Schwerpunkt ist die Automobilzulieferindustrie. Die ausländischen Kraftfahrzeughersteller in Russland - bislang noch meist auf Montage konzentriert - werden den Lokalisierungsgrad steigern. Dazu benötigen Sie Lieferanten vor Ort. Einheimische Hersteller sind kaum in der Lage, die hohen Ansprüche der Kfz-Industrie zu erfüllen. Für Zulieferbetriebe aus Deutschland ergeben sich enorme Chancen. Hier setzt die Zusammenarbeit der Gebietsverwaltung Twer mit Steinbeis an. Der Aufbau von Produktionsstätten am Standort Twer sichert dauerhaft den Erfolg im russischen Markt.
Twer liegt in strategisch günstiger Lage: Nahe zu allen Automobilstandorten Russlands aber weit genug weg vom teuren Moskau oder den im Aufbau befindlichen hochpreisigen Zulieferzentren. Das industrielle Umfeld, die Verfügbarkeit von Fachkräften und die Infrastruktur Twers passen zu den Erwartungen deutscher Investoren. Und damit die Projekte tatsächlich zum Erfolg kommen, arbeiten Gouverneur Zelenin mit seinem Team und Steinbeis eng zusammen.




